Energiesparlampe: Ist der Verbrauch kurz nach Anschalten höher?
vom 25.02.2018

Energiesparlampe: Ist der Verbrauch kurz nach Anschalten höher?



Wer auf Energiesparlampen umrüstet, macht einen Schritt Richtung geringerer Stromverbrauch. Nach dem Wechsel und der Installation von Energiesparlampen mit wenig Verbrauch sieht man sich jedoch gleich mit den nächsten Fragen konfrontiert. Eine davon ist so etwas wie die Grundsatzfrage des Stromsparens: Sollte man das Licht ausschalten oder anlassen, wenn man kurz den Raum verlässt?

Energiesparlampen-Verbrauch: Jederzeit niedrig

Energiesparlampen brauchen in der Regel nach dem Anschalten ein paar Minuten, bis sie ihre volle Lichtintensität erreicht haben. Das liegt daran, dass sie eine Vorheizphase benötigen, bis die Reaktion des Gasgemischs stattfindet und die Lampe ihre volle Leuchtleistung entwickelt hat. Der generell geringe Energiesparlampen-Verbrauch bringt es mit sich, dass man etwas warten muss, bis die Lampen wirklich hell leuchten. In der Aufwärmphase erreichen die Leuchtmittel nur 50 bis 80 Prozent ihrer Endhelligkeit.


Doch treiben Sie, indem Sie das Licht ein- und ausschalten, den Stromverbrauch in die Höhe? Das Ein- und Ausschalten einer Energiesparlampe hat so einen marginalen Einfluss auf den Stromverbrauch, dass er fast nicht messbar ist. Generell verbrauchen ausgeschaltete Lampen natürlich weniger Energie. Ausschalten ist also die bessere Option – übrigens nicht nur bei Energiesparlampen, sondern auch bei LEDs oder Halogenlampen.

Häufiges An- und Ausschalten kann den Verschleiß beschleunigen, das gilt allerdings nicht für qualitativ hochwertige Energiesparlampen. Ihnen macht ein häufiges An- und Ausschalten nichts aus.