Teichbeleuchtung: So bringen Sie die Wasseroase zum Strahlen
vom 04.04.2018

Teichbeleuchtung: So bringen Sie die Wasseroase zum Strahlen


Wer einen Gartenteich besitzt, kann sich glücklich schätzen: Tagsüber ist er eine Oase im Grünen, nachts sorgt er für ein stimmiges Gesamtbild – vorausgesetzt natürlich, er ist schick beleuchtet. Damit das beruhigende Plätschern nicht im Dunkeln untergeht, muss eine effektvolle Teichbeleuchtung her.
Der Gartenteich kann auf verschiedene Arten beleuchtet werden: Platzieren lassen sich die Teichleuchten am Teichrand, auf der Wasseroberfläche – möglich machen das schwimmende LED-Solar-Leuchten – oder als Unterwasserlampen auf dem Teichgrund. Lesen Sie hier, was Sie über die Gartenteichbeleuchtung wissen müssen.

Worauf es bei der Teichbeleuchtung ankommt

Möchten Sie Leuchten im Garten installieren, müssen Sie beachten, dass die Lichtquellen der Witterung ausgesetzt sind. Wie widerstandsfähig ein elektronisches Gerät ist, regelt die sogenannte Schutzart. Außenleuchten müssen über die Schutzart IP44 verfügen. Das bedeutet, dass die Elektronik gegen Spritzwasser geschützt ist.

Sollten die Lampen, wie bei vielen Teichleuchten üblich, direkt mit dem Wasser in Berührung kommen, weil sie auf der Oberfläche schwimmen oder unter Wasser den Teich beleuchten, muss die Teichbeleuchtung explizit für den Unterwassereinsatz geeignet sein! Die entsprechende Schutzart nennt sich IP68. Aufgrund von Frostgefahr dürfen einige Leuchten nicht auf oder unter der Wasseroberfläche überwintern.

Teichbeleuchtung mit Solar-Technik

Kabellose und stromsparende Teichbeleuchtung mit LED-Lichttechnik hat sich als praktikable und kostengünstige Lösung bewährt. Gut geeignet für die Teichbeleuchtung sind am Teichrand platzierte portable Kugelleuchten. Auch ein Set kompakter Solar-Leuchten in Stein-Optik bietet sich an. Sie funktionieren ohne Stromkabel. Tagsüber bleiben sie aus, bei Dämmerung schalten sie sich automatisch ein – und leuchten dann bis zu acht Stunden.

Ob für die Rasenfläche, den Vorgarten oder den Teichrand: Solar-LED-Sockelleuchten aus Metall und Acrylglas funktionieren ebenfalls ohne Stromanschluss. Man kann sie überall dort platzieren, wo ihr Erdspieß Halt findet. Der Dämmerungssensor aktiviert die Leuchte, wenn die Sonne untergeht.
Nach ähnlichem Prinzip können Sie auch LED-Solarspots um den Gartenteich herum positionieren. Die kleinen Strahler lassen sich über ein Kugelgelenk individuell ausrichten, erhellen das Wasser sowie das Teichumfeld. Befestigt werden sie per Erdspieß oder mit einer speziellen Halterung für Masten und dünne Bäume. Sie sind über ein Kabel mit einem Solarmodul verbunden, das am Tag die Sonnenstrahlen auffängt und nachts in Form von elektrischem Strom an die Strahler weiterleitet.

Tipp: Denken Sie auch an die Teichbelüftung – dafür benötigen Sie nur einen Solar-Teichbelüfter.

Schwimmende Teichleuchten für die Wasseroberfläche

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in den Abendstunden auf der Terrasse und auf Ihrem Gartenteich schwimmen Kugelleuchten mit farbigem Wechsellicht – was für ein schönes und abwechslungsreiches Bild! Der Vorteil von Schwimmkugeln für die Teichbeleuchtung: Die runden Teichleuchten schwimmen auf der Oberfläche umher und sind nicht an einer Stelle fixiert.

Tipp: Basteln Sie sich aus einer Schnur und einem Stein einen Anker – der verhindert, dass der Wind die schwimmende Teichbeleuchtung immer nur an eine Seite treibt.

Unterwasserbeleuchtung im Teich

Besonders effektvoll wird der Teich vom Grund aus beleuchtet. Das Licht der kraftvollen und gleichzeitig kompakten LED-Strahler für den Teich lässt das Wasser bei Dunkelheit hell scheinen. Die nötige Energie liefert ein Solarmodul über wasserdichte Kabel. Es wird einfach am Teichrand in die Erde gesteckt oder an einen Gartenzaun beziehungsweise Pfosten in der Nähe des Gartenteichs montiert.